Rob Griffiths, der Betreiber der sehr guten Info-Webseite macosxhints.com, bekennt sich in seinem privaten Blog als großer 24 Fan. Nachdem er die bisherigen Staffeln geschaut hat, hat er seine Beobachtungen in 24 Regeln zusammengefasst, die ich hier übersetzt wiedergeben möchte:
Die 24 Regeln des 24-Universums
- Hat einer der Bösen die Möglichkeit Jack Bauer zu töten, tut er es nicht.
- Hat einer der Bösen die Möglichkeit einen wichtigen Guten zu töten, besteht eine 50/50 Wahrscheinlichkeit, dass er es tut.
- Hat einer der Bösen die Möglichkeit irgendeinen der Guten zu töten, tut er es.
- Bei der Überwachung eines Ausgangs schauen Polizisten immer aus der Tür heraus, und stehen nicht mit dem Rücken zum Gang, so dass man sich hinter sie schleichen und sie überwältigen kann.
- Bei der Überwachung eines Geländes wird immer ein offensichtlicher Fluchtweg übersehen.
- Im Fuhrpark der CTU gibt es nur große amerikanische SUV, meist silbern.
- Die Bösen fahren auch nur große amerikanische SUV, meist schwarz.
- Viele Probleme können durch das Öffnen eines Ports gelöst werden.
- Wenn das Öffnen eines Ports nicht hilft, wird ein neues Protokoll erstellt.
- Protokolle müssen von allen befolgt werden - außer von Jack Bauer.
- Mitarbeiter der "Division" sind Protokolle egal und retten ihren Hintern, falls es etwas schief geht.
- Die Computer der CTU können die Auflösung von Bildern und Filmen nach dem Zoom vergrößern.
- Jedes Jahr werden die Anträge für Schallschutzwände nicht genehmigt, darum erledigen die Mitarbeiter Geheimes auf dem Flur.
- Alle CTU Arbeitsplätze sind frei und offen, außer Tech1, dort werden die wichtigen und bösen Dinge besprochen.
- In Krisensituation können Gespräche und E-Mails der Mitarbeiter blockiert werden, dennoch können die privaten Telefone weiter genutzt werden.
- Die CTU Jets fliegen schneller als der Schall.
(Zum Test stoppt mal die Zeit des Flugs von LA nach Visalia in Staffel 2) - Das Passwort zum CTU System ändert sich anscheinend zufällig, dadurch müssen sich die Mitarbeiter die Passwörter zurufen, was die Sicherheit der Passwörter sehr reduziert.
- Die Guten verwenden Macs, die Bösen PCs.
- Die Bösen übersehen mindestens einen sehr wichtigen Aspekt ihres Plans. Zum Beispiel vergisst der Anführer der Bösen, bevor er seinen extrem gefährlichen Plan ausführt, seine Verwandten in Sicherheit zubringen.
- Die Handys zeigen nur in unpassenden Situationen "Nur Notruf möglich" ["No Service"].
- Die Akkus der Handy sind immer voll, außer in unpassenden Situationen.
- Die Verfolgung eines Anrufs dauert mindestens n+1 Sekunden, wobei n die Länge des Gesprächs ist.
- Wenn Kim Bauer am Geschehen beteiligt ist, begibt sie sich immer in Lebensgefahr.
- Wenn man meint, die Zusammenhänge verstanden zu haben, dann irrt man. Bis 23:45 Uhr weiß man nicht, was passiert.
Ich möchte mich Nr. 8, aber ganz besonders auch Nr. 12 anschließen. Auch Robs Meinung zum unsinnigen IT-Gerede stimme ich zu - wie die bei 24 mit den Begriffen umsichwerfen, das tut schon weh. Dazu werde ich bestimmt noch etwas zu schreiben.
Kommentare (1)
Einen anderen schönen Artikel über den Sinn und Unsinn von Computern in Filmen findet sich unter folgender Adresse:
http://www.netzwelt.de/news/73380-verkehrte-netzwelt-die-albernsten-computerklischees.html
Von Tobias Schulz-Hess | 25.01.06 22:24
Geschrieben am 25.01.06 22:24